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Porsche 944 S2 Cabrio

Baujahr 1990, 3. Besitz, Heckfenster Blind, Verdeck ist in Ordnung und manuell, 17" Alufelgen, Rückfahrkamera, Navi, Technische Bearbeitung notwendig (Dreieckslenker, Stabigummi usw.) ...

Hubraum: 2990
Motorleistung (kw/PS): 155/211
0 - 100km/h: 6,9 sec.
Höchstgeschw.: 240 km/h
Farbe auflen: weifl
Farbe innen: schwarz
Tachostand: tkm

€ 13 900 ,- EU verzollt

Entstehung des Modells

Das 944-Vorgängermodell namens Porsche 924 wurde ursprünglich von Porsche als Nachfolger des VW-Porsche 914 für den Automobilhersteller Volkswagen entwickelt. Der Motor, das Getriebe und Teile des Fahrwerks vom Porsche 924 stammen aus Volkswagens Baukastensystem. Aus diesem Grund, insbesondere jedoch wegen des im Audi 100 und dem Nutzfahrzeug VW LT verwendeten Motorblocks, galt der Porsche 924 vielen Porsche-Kunden nicht als „richtiger Porsche“.

Um dieses Imageproblem langfristig in den Griff zu bekommen entschied sich Porsche, auf Basis der Karosserie des Porsche „924 Carrera GT“ einen neuen Transaxle-Sportwagen mit „echtem“ Porsche-Motor zu entwickeln. Das neue Fahrzeug mit der Bezeichnung „Porsche 944“ erschien Ende 1981 auf dem Markt und hatte von Anfang an sehr gute Kritiken in der Presse. Im ersten Produktionsjahr gingen bereits mehr als 30.000 Bestellungen bei den Händlern ein. Porsche ließ die Modelle 924 und 944 als Auftragsarbeit beim Automobilhersteller Audi in dessen Werk Neckarsulm herstellen. Nur die letzten Modelle des 944 wurden 1991 bei Porsche in Zuffenhausen hergestellt.

Modell 944 Turbo

Der 944 Turbo (Typ 951) hatte einen 2,5-Liter-Motor, der von einem KKK-Turbolader aufgeladen wurde und 162 kW (220 PS) leistete. Ab 1987 wurde ein Tachometer mit einer Geschwindigkeitsanzeige bis 300 km/h eingebaut. Die offizielle Höchstgeschwindigkeit betrug 245 km/h. In Testberichten wurden jedoch auch Höchstgeschwindigkeiten bis 255 km/h ermittelt.

Vorgeschichte

Die Geschichte des Porsche 944 Turbo begann im Sommer 1981, als Porsche beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans (Frankreich) einen Prototyp des 944 Turbo einsetzte. Das Fahrzeug, das von Walter Röhrl und Jürgen Barth gefahren wurde, erreichte unter der Tarnbezeichnung Porsche 924 GTP den siebten Gesamtrang. Es bekam den Preis für die kürzesten Boxenaufenthalte. Der Prototyp des 944 Turbo schaffte es wegen seiner Zuverlässigkeit, viele stärkere Fahrzeuge zu überrunden, da diese mehr Zeit für Reparaturen in der Boxengasse benötigten.

Durch diesen Erfolg ermutigt setzte Porsche drei Jahre später beim 24-Stunden-Rennen von Nelson Ledges in Ohio (USA) erneut einen Prototyp des Porsche 944 Turbo ein. Zur Teilnahme an diesem auf einem anspruchsvollen Landstraßenkurs veranstalteten Rennen waren nur Serienwagen und Serienprototypen zugelassen, die den Regeln der amerikanischen Straßenverkehrszulassung entsprachen. Aus diesem Grund musste Porsche den 944 Turbo unter anderem mit einem Abgaskatalysator ausrüsten. Trotzdem siegte das Fahrzeug bei diesem Rennen mit 40 Runden Vorsprung, gefahren von Jim Busby, Rick Knoop und Freddy Buker (alle Amerikaner).

Wegen dieser Erfolge im Motorsport beschloss Porsche, den Prototyp des Porsche 944 Turbo auf den Markt zu bringen. Das Projekt wurde intern als Porsche 951 bezeichnet. Eingeführt wurde der Porsche 944 Turbo, der in Hinblick auf Preis und Leistung zwischen dem Porsche 944 und dem Porsche 928 S rangierte, im Jahr 1985 für einen Grundpreis von 72.000 D-Mark. Die ersten Fahrzeuge wurden 1986 an die Kunden ausgeliefert.

Karosserie und Fahrwerk

Die Karosserie des Porsche 944 Turbo betont die Abstammung vom Porsche 924. Allerdings wurde sie in vielen Details überarbeitet und verbessert. Neu sind der Bug mit integrierten Leuchteinheiten, die bündig eingesetzte Frontscheibe, die seitlichen Schwellerblenden und eine in die Gesamtform einbezogene Heckschürze, die zusätzlich als Diffusor wirkt.

Dadurch konnte der Strömungswiderstandskoeffizient (Cw) von 0,35 auf 0,33 gesenkt werden. Außerdem wurden durch geänderte Front- und Heckspoiler und die neue Heckschürze niedrigere Auftriebswerte als beim herkömmlichen 944 erzielt.

Wurde der 944 Turbo im Jahr 1987 noch mit der Bereifung 205/55 VR 16 (vorne) und 225/50 VR 16 (hinten) ab Werk ausgeliefert, musste später beim Austausch diese Bereifung durch Reifen mit dem höheren Geschwindigkeitsindex „ZR“ ersetzt werden.

Anpassungen während der Bauzeit

1989 erhielt auch der normale 944 Turbo viele Komponenten des 944 Turbo S. So wurde ebenfalls durch den Einbau eines größeren Turboladers die Leistung auf 184 kW (250 PS) gesteigert. Daher erhielt auch der normale Turbo eine Geschwindigkeitsanzeige bis 300 km/h, außerdem wurde ein freistehender Heckflügel eingebaut, der bei hohen Geschwindigkeiten für Abtrieb sorgt.



Quelle: www.wikipedia.org

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