Porsche 924

Baujahr 1977, EZ 7/77, in absoluten Sammlerzustand, ganz frühes Modell, Erstauslieferung nach Schweden, mit österr. Papieren, 97tkm, großteils Erstlack, 4. Gang, diverse Belege und Überprüfungsberichte vorhanden, rissfreies Armaturenbrett, makellose Sitze usw...

Hubraum: 1984
Motorleistung (kw/PS): 92/125
Farbe auflen: silbermet.
Farbe innen: schwarz
0 - 100km/h: 10,5 sec. 
Tachostand: 97tkm
 

€ 27 800 ,-

Entstehung des Modells:

Mitte der 1970er Jahre konstruierte Porsche nach Vorgabe und im Auftrag von Volkswagen einen möglichst günstigen Sportwagen. Dieser sollte in das offizielle Verkaufsprogramm von Volkswagen aufgenommen werden. Die eigenen Händler hatten seit längerem eine Neuauflage des absatzstarken Porsche 914, des sog. „VW-Porsche“, gefordert. Von Anfang an wurde bei der Konstruktion darauf geachtet, möglichst viele Teile aus anderen Modellen von Audi/VW verwenden zu können. Wegen des später folgenden Ölschocks befürchtete das VW-Management einen Nachfrageeinbruch für Sportwagen und entschied sich kurzerhand, dass dieser Sportwagen doch nicht in das Angebot aufgenommen werden sollte. Porsche kaufte die Rechte an der Konstruktion zurück, um den Wagen selbst zu produzieren und unter dem eigenen Label zu vermarkten. Ein Großteil der Produktion wurde jedoch nicht von Porsche selbst, sondern im Audi-Werk in Neckarsulm gefertigt, weil die eigenen Produktionskapazitäten inzwischen mit dem Porsche 928 ausgelastet waren.

Die Grundidee des kostengünstigen Sportwagens blieb jedoch bestehen, wodurch viele Teile, die im 924 verbaut wurden, von Audi/VW stammten. Das reichte anfangs vom Motor über Schalter im Innenraum bis hin zu den Türgriffen. Der Porsche 924 wurde von 1976 bis 1985 gebaut. Das besondere an der 924er Baureihe und den später folgenden Modellen Porsche 928, 944 und 968 war die Transaxle-Konstruktion, bei der der Motor vorne eingebaut ist, das Getriebe jedoch hinten an der Antriebsachse sitzt.

1985 wurde er vom 924 S abgelöst. Die Karosserie und Innenausstattung blieben unverändert. Bis auf einige Einschränkungen wurde jedoch die Technik des 944 übernommen. So wurde er auch von dem 2,5 Liter Porschemotor des 944 angetrieben, der mit einer gedrosselten Leistung von erst 110 kW (150 PS) und später dann 117 kW (160 PS) verbaut wurde. Der 924 S ist jedoch leichter als der 944 und hat eine bessere Aerodynamik. Der 924 S wurde bis 1988 gebaut.

Karosserie:

Die Karosserie des Porsche 924 war die Grundform vieler weiterer Modelle über den Porsche 944 bis zum Porsche 968. Eine optionale Targa-Variante verfügte über ein ausstell- und herausnehmbares Dachteil, war jedoch kein eigentlicher Targa wie der Porsche 911 Targa. Diese Option wurde daher von Porsche als 'herausnehmbares Hubdach' bezeichnet. Die Karosserie des Porsche 924 war bereits ab dem Jahr 1980 serienmäßig vollverzinkt.

Die Karosserie des 924 Turbo (Werkscode 931) zeichnete sich durch die beim Grundmodell fehlenden Lufteinlässe zwischen den Klappscheinwerfern, spezielle Leichtmetallfelgen, einen Heckspoiler sowie eine auf Wunsch bestellbare zweifarbige Lackierung aus.

Die Karosserie des 924 Carrera GT/GTS (Werkscode 937) hatte zudem schon die verbreiterten, vorderen Kotflügel des Porsche 944, die hinteren Kotflügel hatten eine eigenständige, aufgesetzte Verbreiterung.

Sondermodelle:

924 Martini (1977):
Limitiertes Sondermodell in Grand Prix-Weiß mit seitlichen Zierstreifen in den Farben des damaligen Porsche-Sponsors Martini; weißlackierte Stahlfelgen mit 185/70-Breitreifen, Stabilisatoren vorne und hinten; schwarzes Kunstlederinterieur mit hellroten Teppichen und Einlagen in den Sitzbezügen. Auflage 1000 Stück für Europa, 2000 Stück für die USA.

924 Sebring 79 (1980 – nur USA):
Indischrote Lackierung, Alufelgen mit Breitreifen 185/70, Sebring 79-Schriftzüge auf den vorderen Kotflügeln, Zierstreifen in Gelb/Rot/Schwarz/Weiß an den Flanken; schwarzes Interieur mit rot/blauen Schottenstoffeinlagen an den Sitzen und Türtafeln, herausnehmbares Dachteil, Stereoanlage, elektrische Außenrückspiegel, Nebelscheinwerfer. Auflage 1400 Stück.

924 Le Mans (1980):
Alpinweiß mit schmalen gelb/schwarz/roten Zierstreifen rundum, Le Mans-Schriftzügen auf den vorderen Kotflügeln, Heckspoiler (vom 924 Turbo), herausnehmbares Dachteil (Extra), Vierspeichen-Lederlenkrad (360 mm), Kreuzspeichenfelgen im Turbo-Look mit Breitreifen 205/60HR15, schwarzes Kunstlederinterieur mit schwarz/weißen Nadelstreifenstoffeinsätzen in den Sitzen, weißen Kedern, 924-Schriftzügen an den Schwellerleisten, Stabilisatoren vorne und hinten. Auflage 1030 Stück. Sämtliche lieferbaren Extras waren bestellbar.

924 Ferry Porsche (1981):
Bronze-metallic, Alufelgen im Speichendesign, Heckspoiler, getönte Scheiben, Halbleder Nadelstreifensitze mit „F Posche“-Schriftzug in der Kopflehne, elektrisch verstellbare und beheizbare Außenspiegel.

924 Weissach (1981 – nur USA):
Platinmetallic, Alufelgen mit Breitreifen, Sportsitze mit Stoffbezügen, Klimaanlage, elektrische Fensterheber und anderes. Auflage 400 Stück.

Auf Basis des 924 Turbo:
Im Herbst 1983, kurz vor dem Ende der 924 Turbo-Produktion, fertigte Porsche 88 spezielle Modelle für den italienischen Markt (auf dem der 924 Turbo mittlerweile ausschließlich angeboten wurde). Alle Exemplare besaßen eine Lackierung in Zermattsilbermetallic und schwarzes Kunstlederinterieur, dazu Sportsitze im neuen Porsche-Stoff in Anthrazitgrau/Weinrot.

Auf Basis des 924 S  Exklusiv-Modell, inoffiziell "Le Mans" genannt (1988):
Alpinweiß oder Schwarz mit Zierstreifen in Ockergelb/Grau bzw. Türkis bei Außenlackierung Schwarz, Le Mans-Schriftzüge an den Flanken, tiefergelegtes Sportfahrwerk, Sportsitze mit Flanellstoffbezügen. Auflage: 250 Stück für Deutschland, 500 für die USA und 230 für den Rest der Welt. Der Neupreis betrug DM 52950,-.

Quelle: www.wikipedia.org

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