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1955 Beck Spyder

 

38 Jahre alte Replica, Baujahr 1982, (kann dadurch in Österreich als Oldtimer typisiert werden)  Produktionsnummer #47, 1910 ccm High Performance Motor ca. 140 PS, verstärktes 4 Gang Getriebe, 4 Scheibenbremsen usw, Fahrzeug muss erst fertig gestellt werden, nicht fahrbereit, EU - verzollt

€ 29 800 ,-

Allgemeines

Anfang der 1950er Jahre hatte Porsche mit dem Porsche 356 einen Sportwagen, der in Rennen eingesetzt wurde, jedoch noch keinen speziellen Rennwagen konstruiert. Der Frankfurter VW-Händler Walter Glöckler baute 1950 zusammen mit seinem Betriebsleiter Hermann Ramelow auf Basis des Porsche 356 einen Spyder-Rennwagen, mit dem er in der Deutschen Sportwagen-Meisterschaft den Titel gewann. Ein Jahr später konnte er mit einem neuen sogenannten Glöckler-Porsche, dessen 1,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor mit Alkohol-Treibstoff 90 PS (66 kW) leistete, den Erfolg wiederholen und den Meisterschaftstitel zum zweiten Mal gewinnen.

Als der Glöckler-Porsche jedoch stärkere Konkurrenz bekam, entschloss sich Porsche einen eigenen Rennsportwagen neu zu entwickeln. Der 1953 vorgestellte Wagen hatte entsprechend der Konstruktionsnummer die Typbezeichnung 550. Die ersten im Karosseriewerke Weinsberg hergestellten Versionen des Porsche 550 wurden zunächst für das Werksteam als Coupé und als Spyder gebaut.

Die später ab 1954 gebauten Fahrzeuge waren Spyder. Ab Anfang 1955 wurden etwas über hundert Porsche 550 bei Wendler produziert und für 24.600 DM (entspricht ca. 62.900 Euro nach heutiger Kaufkraft) an Privatkunden verkauft. Die meisten Wagen wurden in den USA ausgeliefert. Einer der Käufer war der Filmschauspieler James Dean, der mit dem Wagen tödlich verunglückte.

Modellentwicklung

Karosserie 

Der Porsche 550 hatte einen aus Rohren zusammengeschweißten flachen Kastenrahmen, der 59 kg wog. Darüber saß die 90 kg schwere mittragende Karosserie aus Leichtmetall. Die ersten 1953 produzierten Fahrzeuge waren geschlossene Coupés für Langstreckenrenneinsätze wie zum Beispiel in Le Mans oder offene Spyder. Der Wagen hatte in der Coupé-Ausführung ein Fahrgewicht von 550 kg. Später hergestellte Fahrzeuge waren mit 590 kg etwas schwerer.

Bei den ab 1955 hergestellten Wagen war die Wagenfront strömungsgünstiger gestaltet, unter anderem durch andere Scheinwerfer mit schräg nach hinten geneigten Streuscheiben. Das Heck hatte keinen Buckel mehr und war einschließlich der hinteren Kotflügel komplett nach hinten aufklappbar.

An den vorderen und hinteren Deckeln waren verdeckte Scharniere und Riegel, die nur aus dem Fahrzeuginneren über Seilzüge betätigt werden konnten. Der vordere Deckel hatte in der Mitte eine runde Öffnung für den Schnellverschluss des darunter liegenden Kraftstofftanks, der 68 l fasste. In dem Motorraumdeckel hinten war ein Lüftungsgitter eingesetzt.

Auch die beiden Türen waren aus Leichtmetall. Die Türgriffe außen hatten ein Schloss. Somit konnte der Wagen wie im Straßenbetrieb gewohnt abgeschlossen werden. Die einteilige Windschutzscheibe war aus Schichtglas und um das Cockpit herumgebogen. An zwei Laschen oben am Rahmen konnte entweder das abnehmbare Stoffverdeck oder der Aufsatz für das Coupé befestigt werden. Die Windschutzscheibe ließ sich ganz entfernen und durch eine Plexiglasscheibe für den Renneinsatz ersetzen.

Der Wagen hatte zwei in Längsrichtung verstellbare Schalensitze. Das Armaturenbrett war mit der Karosserie fest verschweißt und hatte einen Kunstlederbezug. Darin fanden sich die Instrumente, Schalter für Instrumentenbeleuchtung, Scheinwerfer und Scheibenwischer, die Kontrollleuchten für Öldruck, Ladestrom und Fernlicht, sowie der Zündschalter, Anlasserdruckknopf und eine Steckdose.

Das Lenkrad hatte 420 mm Durchmesser und drei Speichen.

Fahrwerk

Das Wagen hatte vorne und hinten eine Einzelradaufhängung. Die Vorderräder waren einzeln an außen nadelgelagerten doppelten Kurbellängslenkern aufgehängt, mit zwei verstellbaren querliegenden Vierkant-Drehfederstäben aus gebündelten Federblättern und einem Stabilisator. Die hintere Aufhängung war eine Pendelachse mit je einem Längslenker an je einer runden Drehstabfeder links und rechts. Die Stoßdämpfer wurden von Fichtel & Sachs bezogen.

Der Wagen hatten rundum hydraulisch betätigte Simplex-Trommelbremsen mit 280 mm Trommeldurchmesser. Auf den 16-Zoll-Rädern waren vorne Reifen in der Größe 5.00-16-RS und hinten 5.25-16-RS aufgezogen.

Motor und Getriebe

Für den Porsche 550 entwickelte der damalige Konstrukteur Ernst Fuhrmann einen luftgekühlten 1,5-Liter-Vierzylinder-Boxermotor (Typ 547). Bei dem sogenannten Fuhrmann-Motor waren der Motorblock, die Zylinder und die Zylinderköpfe aus Leichtmetall. Die vier obenliegenden Nockenwellen wurden durch Königswellen angetrieben. Der Motor hatte zwei Solex-Doppelfallstromvergaser, Doppelzündung mit zwei getrennten Zündverteilern und zwei Zündspulen. Für die Trockensumpfschmierung wurde ein separater 8-Liter-Öltank eingebaut. Der Motor leistete 110 PS (81 kW) bei 7800/min und hatte ein maximales Drehmoment von 121 Nm bei 5000/min.

Für eine ausgewogene Gewichtsverteilung war der Motor vor der Hinterachse eingebaut (Mittelmotor). Eine Einscheiben-Trockenkupplung und ein vollsynchronisiertes Viergang-Schaltgetriebe sind hinter der Hinterachse platziert. Der Schlupf des angetriebenen kurveninneren Hinterrades wird bei Kurvenfahrt durch ein ZF-Sperrdifferential verringert.



Quelle: www.wikipedia.org

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